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Marketing verstehen, bevor man anfängt umzusetzen

  • Autorenbild: Inka Burgard
    Inka Burgard
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Für die Landesgruppe Mitte des VPT wurde ein Marketing-Workshop entwickelt, der Grundlagen legt – Strategie statt Social-Media-Aktionismus.



Ausgangslage

Die Landesgruppe Mitte des VPT hat engagierte Mitglieder – aber kaum Marketingkenntnisse im klassischen Sinne. Dinge wurden ausprobiert, ohne zu wissen, warum sie funktionieren oder nicht. Ein Jahr zuvor hatte vielleicht etwas geklappt, das gleiche Mal danach nicht – und niemand wusste, warum. Die Erwartung an den Workshop war eng gefasst: Wie bewirbt man ein Webinar auf Social Media? Was dahintersteckt – wie Marketing als Gesamtstrategie greift und welche Kette von Maßnahmen ineinandergreift – war noch nicht im Blick.


HERANGEHENSWEISE

Der Workshop wurde gezielt auf eine Gruppe ohne Marketingvorkenntnisse ausgelegt. Statt mit Tools und Plattformen zu starten, begann die Arbeit mit der Frage: Warum machen wir Marketing überhaupt – und für wen?


Am konkreten Beispiel eines Teilnehmers – seinem Angebotsspektrum, seinen Kunden, seinen Zielen – wurde die Marketingkette aufgedröselt: von der Ansprache der Erstkontakte über die Positionierung bis zur Entwicklung eines Premium-Angebots. Dabei wurden Ankerpunkte gesetzt, die zeigen, wie dieselbe Leistung je nach Kommunikation und Zielgruppe ganz anders wahrgenommen werden kann. Die Sprache blieb bewusst nah an der Realität der Teilnehmenden. Fachbegriffe wurden entweder vermieden oder sofort in Alltagssprache übersetzt. Was am Ende stehen sollte: kein Wissen über Social Media, sondern das Verständnis dafür, warum ein roter Faden im Marketing den Unterschied macht.



ERGEBNIS

Die Teilnehmenden verließen den Workshop mit einem grundlegend anderen Verständnis davon, wie Marketing funktioniert – nicht als Checkliste von Posts, sondern als Gesamtstrategie. Rückmeldungen zeigten: Das Bewusstsein, warum bestimmte Maßnahmen wirken oder nicht, war neu und wurde als wertvoll wahrgenommen. Der Workshop hat die Grundlage gelegt. Für dauerhafte Wirkung braucht es den nächsten Schritt: konkrete Übungseinheiten und eine strukturierte Nachbegleitung, die den Schwung aus dem Workshop in die Praxis überträgt.



KUNDENSTATEMENT

"Was die Teilnehmenden wirklich mitgenommen haben, war das Verständnis, wie die Kette überhaupt aufgebaut ist. Sie probieren Sachen aus, wissen aber oft nicht warum – und genau das hat der Workshop verändert.“

Sebastian, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit & Veranstaltungsmanagement, VPT – Verband für Physiotherapie



 
 
 

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